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Weitere Preiserhöhungen 2007
Privathaushalte werden auch im Jahr 2007 mit weiter steigenden Kosten konfrontiert.
Auto, Bus oder Bahn- Mit dem eigenen Kraftfahrzeug oder öffentliche Verkehrsmittel - Fahren wird weiter teurer!
Verkehrsverbund Warnow mit Fahrpreiserhöhung zum 01.02.2007
Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg erhöht Tarife zum 01.04.2007
Mitteldeutscher Verkehrsverbund plant Tariferhöhung zum 01.08.2007
Kraftstoffpreise wieder auf Rekordniveau
Strompreiserhöhungen in Berlin und Hamburg zum 01.07.07
Verkehrsverbund Warnow (Landkreis Güstrow, Bad Doberan, Hansestadt Rostock) mit Fahrpreiserhöhung zum 01.02.2007
Die Fahrpreise steigen um durchschnittlich 4,6 % in der Hansestadt Rostock und 6% im gesamten Verkehrsverbund.
Der Verkehrsverbund begründet die Tariferhöhungen wegen bundesweit sinkende Ausgleichszahlungen für den Schülerverkehr (12 %) und für die Schwerbehindertenfreifahrt (20 %) in 2006 sowie sinkende Ausgleichszahlungen des Landes bzw. der Kommunen für die Verluste der Verkehrsunternehmen. Steigende Material- und Energiekosten können von den Verkehrsunternehmen nicht ausgeglichen werden.
Quelle: verkehrsverbund-warnow.de Aktuelles 04.12.06
Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg erhöht Tarife zum 01.04.2007
Der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) hat zum 01.04.2007 neue Tarife beschlossen. Die VBB-Umwelt-Monatskarten sowie Einzelfahrscheine steigen um 2,6 Prozent. Die Preise für Einzelfahrscheine und Tageskarten im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) verteuern sich um durchschnittlich 3,5 Prozent. Kunden in Berlin und Brandenburg müssen vor allem bei Monatskarten tiefer in die Tasche greifen. Die von vielen brandenburgischen Pendlern genutzte Monatskarte für Berlin und zwei märkischen Landkreisen verteuern sich um 6,8 Prozent.
Monatskarten für Schüler und Auszubildende stiegen um zwei Euro. Innerhalb eines märkischen Landkreises stieg der Preis für die Monatskarte von 73,50 Euro auf 76 Euro, die Monatskarte Berlin ABC, die die ganze Hauptstadt und das nähere Umland abdeckt, kostet künftig 86 Euro, drei Euro mehr als bisher. Eine Monatskarte für Potsdam (Zonen AB) verteuerte sich von 33,60 auf 34 Euro, in Brandenburg an der Havel müssen künftig 35 Euro bezahlt werden, ein Euro mehr als bisher. Monatskarten für Fahrten in kreisfreie Städten Brandenburgs verteuerten sich bis zu ein Euro. Der Preis für eine Monatskarte Fahrrad für die Teilbereiche Berlin AB, Brandenburg a. d. Havel, Cottbus, Frankfurt (Oder) und Potsdam wurde von 6,00 auf 8,00 Euro erhäht.
Quelle: vbbonline-Pressemitteilung 21.03.07
Mitteldeutscher Verkehrsverbund (MDV) plant Fahrpreiserhöhung zum 01.08.2007
Die Preise steigen um durchschnittlich 5 Prozent. Im Nahverkehr der Städte Leipzig und Halle werden die Einzelfahrscheine 10 Cent teurer. Die Monatskarten kosten in Leipzig dann 2,50 Euro - in Halle 1,00 Euro und in der regionalen Tarifzone 1,50 Euro mehr. Begründet wird die Anhebung der Preise mit gestiegenen Energiekosten und Kürzungen der Bundeszuschüsse.
Andere Tarifverbände in Deutschland haben nach Angaben des VBB bereits zum 01.Januar 2007 ihre Preise angehoben. Im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS Köln/Bonn) lag die Tarifanpassung bei 5,4 Prozent, im Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen (VBN) bei 5,3 Prozent und im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN, Mannheim, Heidelberg) bei 5,4 Prozent.
Quelle:, mdv.de- Presseinformation 2007, vbbonline.de Pressemitteilung, maerkischeallgemeine.de -31.03.2007
Verkehrsverbunde* Deutschlands hatten im Jahr 2006 eine weitere Steigerung der Fahrgastzahlen und höhere Fahrgeldeinnahmen zu verzeichnen. Gestiegene Fahrgeldeinnahmen dienen nach Angaben der Verkehrsverbunde zur Kostendeckung. Explodierende Preise für Kraftstoff und Fahrstrom, sowie hohe Materialkosten belasten die Verkehrsunternehmen. Hinzu kommt der Rückgang von Einwohnerzahlen im Osten Deutschlands, drastische Kürzungen von Ausgleichsleistungen für die Schülerbeförderung und für die kostenfreie Beförderung von Schwerbeschädigten. Der Anstieg der Einnahmen sind vor allem auf Tarifanpassungen zurückzuführen. Ausdünnung der Fahrpläne und Kürzungen der Regionalisierungsmittel sind nach Angaben der Verkehrsverbunde in mehrfacher Hinsicht kontraproduktiv. Zum einen werden die Bürger nach Kürzung der Pendlerpauschale und der Aufforderung, verstärkt öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, mit einer Kürzung des Fahrplanangebotes konfrontiert, anderseits wird durch vermehrter Autoverkehr die Umweltbelastung zunehmen.
Quellennachweis: Pressemitteilungen Verkehrsverbunde 2007, Presseinformartion - VRN- 08.03.07, MDV-09.03.07
*Ein Verkehrsverbund ist ein rechtlicher und organisatorischer Zusammenschluss von Gebietskörperschaften (Landkreise, Städte, Gemeinden) sowie den Verkehrsunternehmen einer Region zur gemeinsamen und abgestimmten Durchführung des öffentlichen Personennahverkehrs.
Quelle: wikipedia.de
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