Gesetzliche oder private Krankenversicherung?

Jeder, der mehr als 49.500 Euro ( vorher 48.600 Euro) brutto im Jahr verdient sowie Beamte und Selbstständige können sich mit einer privaten Krankenvollversicherung absichern. Nur derjenige, dessen Einkommen 1 Jahr lang (vorher: in drei aufeinanderfolgenden Jahren) über der jeweiligen Versicherungspflichtgrenze liegt, kann sich dann auch privat versichern. Der Abschluss einer solchen Privatpolice rechnet sich vor allem für Singles und für kinderlose Doppelverdiener-Paare. Dagegen fahren Familien mit Kindern, vor allem dann, wenn nur einer verdient, mit der gesetzlichen Kasse eindeutig besser. Sie können ihre Versorgung durch eine private Zusatzversicherung aufwerten.

Zusatzversicherung für gesetzlich Versicherte

Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung werden weiter abnehmen. Unter diesen Voraussetzungen ist es notwendig, die richtigen Maßnahmen gegen diese Versorgungslücken zu treffen.

 
Warum sich zusätzlich versichern?

Die gesetzlichen Krankenversicherungen haben Ihren Leistungskatalog in den letzten Jahren kontinuierlich verkleinern müssen. Das änderte sich allein seit Anfang 2004:

  • Bei Klinikaufenthalten sind erhöhte Zuzahlungen zu tragen.
  • Für Zahnersatz werden nur 50% - 65% im Rahmen der Kassenversorgung übernommen.
  • Bei Auslandsreisen gibt es Krankenschutz nur in Ländern der Europäischen Union.
  • Notwendige Krankenrücktransporte nach Deutschland werden nicht erstattet.
  • Nur noch Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr und Personen mit starker Sehbeeinträchtigung erhalten Leistungen für Sehhilfen.

Und die Kürzungen gehen weiter....

  • Arbeitgeber beteiligen sich ab 01.07.2005 nicht mehr an den Kassenbeiträgen für die Absicherung von Zahnersatz und Krankengeld der Angestellten. Die Mehrbelastung beträgt 0,45 % vom Bruttogehalt (bei 2.000 Euro Monatsgehalt = 9 Euro).
  • Zahnersatz wird ab 2006 aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung gestrichen und muss extra bei einer gesetzlichen Krankenkasse oder bei einer privaten Krankenversicherung abgesichert werden.
  • Krankengeld müssen gesetzlich Versicherte ab 2006 allein finanzieren.

Die Krankenkassenbeiträge für die rund 51 Millionen Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung steigen weiter. Mit Einführung des Gesundheitsfonds 2009 entfällt der gesetzliche Anspruch auf Krankengeld vollständig für gesetzlich krankenversicherte Selbständige, Künstler und Publizisten sowie kurzzeitig Beschäftigte.

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Tausende von versicherten Personen zahlen Tag ein Tag aus zu viel Beiträge in ihre Versicherungen. Im Durchschnitt kosten sie den privaten Haushalten alleine 3500 EUR im Jahr. Viele Policen sind zu teuer und überflüssig. Einerseits wird viel Geld für überflüssige Versicherungen ausgegeben und andererseits fehlt oft der richtige Versicherungsschutz. Ermitteln Sie mit dem kostenlosen Versicherungsrechner das richtige Angebot, entsprechend Ihren Bedürfnissen.

 

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Die private Krankenvollversicherung

Worauf sollten Sie unbedingt achten:

  • Wie lange ist die Gesellschaft im Markt tätig?
  • Wie viele Tarifgenerationen gibt es bereits?
  • Gibt es günstige Einstiegsmöglichkeiten?
  • Welche Gesellschaft ist die richtige für Sie?

 

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"Soll ich in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben oder mich privat versichern?" Diese Frage quält Millionen Bundesbürger, für die die Möglichkeit besteht, sich selbst und Familienangehörige privat zu versichern. Grund: Ihr Einkommen liegt über der Jahresentgeltgrenze. Als Hauptkriterium für eine Entscheidung sollte die Familienplanung dienen - bei geplanter Heirat und Kinderwunsch ist unter Kostengesichtspunkten die private Krankenversicherung zu präferieren. Wird auf bessere Leistungen Wert gelegt, können diese über eine private Zusatzversorgung eingekauft werden. Singles und doppelverdienende Paare ohne Kinderwunsch fahren mit der privaten Krankenversicherung i. d. R. besser. Für ältere Versicherungsnehmer rechnet sich der Wechsel aber meist nicht. Die Wahl der privaten Krankenversicherung will gut überlegt sein, weil sie meist eine Entscheidung fürs Leben ist. Sich nachträglich wieder gesetzlich zu versichern, ist nur in Ausnahmefällen möglich. Besonders junge Menschen zahlen beim Einstieg in die private Krankenversicherung viel weniger im Jahr als in der gesetzlichen. Besonders empfehlenswert ist der Einstieg in die private Krankenversicherung für Selbständige, sie zahlen den vollen Beitrag selber und profitieren deshalb besonders von der Einsparung gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung. Ein ausschließlicher Blick auf den Preis beim Versicherungsvergleich ist fatal, zu sehr variieren die Leistungsinhalte zwischen den angebotenen Konzepten. Meist ist man mit Gesellschaften gut beraten, die über einen langen Zeitraum in der Vergangenheit mit moderaten Preissteigerungen aufwarten konnten und bei denen der Deckungsumfang weitreichend ist. Bei diesen Gesellschaften sollte damit zu rechnen sein, dass die Prämien auch im Alter bezahlbar bleiben. Der Krankenversicherungsvergleich ist kostenlos und unverbindlich.

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Die private Berufsunfähigkeitsversicherung

Jeder vierte Arbeitnehmer muss nach Angaben der Rentenversicherungsträger aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Arbeitsleben ausscheiden. Der Staat kommt für den Fall der Berufs- und Erwerbsunfähigkeit wenig bzw. gar nicht mehr auf und ein privater Versicherungsschutz schützt vor einem finanziellen Absturz. Für wen ist die private Berufsunfähigkeitsabsicherung sehr wichtig? Für alle, deren Arbeitskraft abhängig ist für die eigene und familiäre Existenz! Besonders junge Menschen, die noch keine finanziellen Rücklagen geschaffen haben, sollten eine private Berufsunfähigkeitsversicherung nach Möglichkeit abschließen.

Eine Berufsunfähigkeit liegt dann vor, wenn die Berufsunfähigkeit des Versicherten krankheitsbedingt auf weniger als die Hälfte der vollen Berufsfähigkeit des Versicherten eines gesunden Angehörigen seiner Berufsgruppe herabgesunken ist. ( Berufsgruppe ist allgemein zu sehen, es ist hiermit nicht der zuletzt konkret ausgeübte Beruf gemeint ).


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