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Strom- und Wasserpreise steigen ab 2006

Die Energiekonzerne Eon und RWE planen zum Jahreswechsel 2005/2006 die Strompreise für Millionen von Haushalte zu erhöhen. Bei RWE sind rund 7,2 Millionen und bei Eon rund acht Millionen Kunden von den geplanten Preiserhöhungen betroffen.
Die regionalen Versorgungstöchter der beiden Konzerne planen eine Genehmigung für die Preisanhebungen bei den Wirtschaftsministerien der Länder zu beantragen. Die Konzerne planen eine Anhebung der Preise um bis zu 6 Prozent.
Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums planen alle 26 Stromanbieter im Land Brandenburg die Preise ab 2006 zu erhöhen.
Kunden der Neuruppiner Stadtwerke müssen mit höheren Strompreisen rechnen.
Der Stromversorger hat einen Antrag auf Preissteigerung beim Wirtschaftsministerium in Potsdam gestellt. Die Neuruppiner Stadtwerke versorgen rund 18.000 Kunden mit Strom. Die meisten Privatkunden zahlen derzeit einen Strompreis von 17,72 Cent je Kilowattstunde.
Nach Angaben des Versorgers sind die höheren Einkaufspreise für den gestiegenen Strompreis verantwortlich. Im ersten Halbjahr 2005 sind die Preise an der Strombörse in Leipzig bis zu 20 Prozent gestiegen. Hinzu kämen die Kosten für erneuerbare Energien. Die Stadtwerke sind verpflichtet, Strom aus Windkraft und von Photovoltaikanlagen zu einem festen Preis aufzukaufen.
Quelle: MAZ-26.08./04.10./06.10.05, BerlinerZeitung-01.10.05

Die Berliner Wasserbetriebe (BWB) planen eine weitere Preiserhöhung zum 01.01.2006.
Verbraucher müssen mit einer durchschnittlichen Tariferhöhung von 2,5 Prozent rechnen. Die Verteuerung fällt in den einzelnen Tarifen unterschiedlich aus.
Für Trinkwasser soll nach Plänen des BWB-Vorstandes 4,3 Prozent mehr bezahlt werden. Die Gebühr für Abwasserentsorgung soll um 0,5 Prozent steigen. Die Ableitung von Niederschlagswasser soll 3,4 Prozent mehr kosten und für die Entleerung der Fäkaliengrube verlangt die BWB ab 2006 1,9 Prozent mehr.
Günstiger wird die Entsorgung von Fäkalschlamm ( fast 20 Prozent).
Quelle: Berliner Zeitung- 07.10.05

Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) rechnet zum Jahresbeginn 2006 mit einem höheren Anstieg der Wasserpreise als bislang von den Wasserbetrieben angekündigt. Nach Tariferhöhungen von bislang mehr als 20 Prozent in den vergangenen zwei Jahren, könnten nach Angaben von BBU die Preise zusätzlich zu den bereits angekündigten Tariferhöhungen um bis zu 5 Prozent steigen.
Quelle: Berliner Morgenpost-11.10.05

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