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Die Sparwelle
Nach Angaben der Wirtschaftswoche Ausgabe 04/2001, rollt eine Sparwelle über Deutschland. Die Konjunktur stagniert und nicht nur die New Economy also Internetfirmen und die IT-Branche- jetzt ist auch die Old Economy betroffen. Konzerne, die starke Abhängigkeit mit US-Konzerne haben , klagen über Absatzprobleme. Die Bauwirtschaft, die Autoindustrie und deren Zulieferer, die Chemie u.a. sind davon am meisten betroffen. Zur Zeit befindet sich die Wirtschaft in einer Rezession, das bedeutet eine konjunkturellen Abschwungphase mit rückläufigem Investitionsumfang und sinkender Produktion. Zu einer Weltwirtschaftskrise kommt es nur bei Umweltkatastrophen, Krieg und einer internationalen Finanzkrise, einem Börsencrash. Eine Weltwirtschaftskrise war am 25.10.1929- eine Spekulationswelle hatte die Aktienkurse in den USA hochschnellen lassen. Panikverkäufe setzten ein, als die Spekulanten begannen, ihre Papiere abzustoßen. Die Folge waren Kurseinbrüche. Die Krise ging bis nach Europa und besonders nach Deutschland und Österreich, denn diese Länder hatten seit 1924 erhebliches Kapital aus den USA erhalten. Der Überlebenskampf der Banken verschärfte die Krise. In Deutschland sank die Industrieproduktion, die Arbeitslosenzahl stieg auf 5 Millionen.
Heute rechnen Analysten mit höchstens 30% iger Wahrscheinlichkeit mit einer Rezession, die sich auf Deutschland bereits auswirkt. Die Folgen sind im privaten Bereich Arbeitslosigkeit, Kostensteigerung, Preissteigerung, Inflationserhöhung*). Die Aussichten für die Zukunft sind Abschwächung der Konjunktur, das heißt die Unternehmen müssen Vorkehrungen treffen, um ihre Kosten einem sinkenden Umsatz anzupassen.
Fazit: Einsparung und Optimierung im unternehmerischen und privaten Bereich erhöht die Wahrscheinlichkeit einer qulitativen Entwicklung für die Zukunft!
*)Inflation: Entwertung des Geldes durch starke Ausweitung des Geldumlaufs ohne entsprechende Erhöhung der Produktion.
Inflationsrate: Prozentsatz, um den eine Währung durch Inflation entwertet wird.
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