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Internetkosten
Durch die sich ständig verändernde Tarifvielfalt der Telefonanbieter und Internet-Provider, ist es beinahe unmöglich den günstigsten Anbieter für längere Zeit zu finden. Günstig im Internet surfen bedeutet die Angebote im Web akkurat zu vergleichen. Um den Geldbeutel zu schonen, sollte der Verbraucher regelmäßig nach aktuellen Angeboten suchen. Das Angebot von einigen Providern mit kostenlosen Zugängen für eine bestimmte Zeit, sollte ausprobiert werden um bestimmte Informationen zu sammeln. Das ist auch die Zeit um Surfgewohnheiten kennen zu lernen z.B. wie oft wählt man sich ein, wie lange ist man online, surft man viel oder beschränkt man sich mehr auf E-Mail versenden. Nach dieser Testzeit kann der Verbraucher sich besser für einen oder mehrere Anbieter entscheiden. Wichtig sind auch die Übertragungsraten die der jeweilige Anbieter zur Verfügung stellt.
Wer einen ISDN-Anschluß hat, kann zur gleichen Zeit surfen und telefonieren. Gegenüber analogen Anschlüssen stehen beim ISDN-Anschluß 2 Leitungen zur Verfügung mit höherer Übertragungszahl. Wird nur ein Kanal genutzt, sind es bis zu 64000 Bit pro Sekunde. Werden beide Leitungen parallel geschaltet kann man das Tempo auch verdoppeln ( Kanalbündelung ). Für diesen Anschluß zahlt der Verbraucher aber auch eine höhere Grundgebühr.
STIFTUNG WARENTEST Ausgabe 06/2001 ,vergleicht
Pauschaltarife für den Internetzugang
und zeigt Unterschiede beim herkömmlichen Anschluß und beim ISDN- Anschluß auf. Nicht die beste Art der Datenübertragung ist die herkömmliche Telefonleitung und ein Modem. Eine Übertragungsgeschwindigkeit von 56000 Bit pro Sekunde, was etwa 3,5 Seiten Text entspricht, reicht für moderne Multimediaanwendungen nicht mehr aus. Noch schneller geht es mit DSL ( digitale Teilnehmerverbindung ). Die Daten werden über das herkömmliche Telefonnetz digital übermittelt. Neben der hohen Geschwindigkeit ( vom Internet zum Computer bis zu 768000 Bit und vom Computer ins Netz bis zu 128000 Bit ) hat der Vielsurfer mit DSL den Vorteil, dass er, wenn er online ist, auch ohne ISDN ständig telefonisch erreicht werden kann.
Für die Breitbandtechnologie gibt es so genannte Flatrates angeboten. Eine Flatrate lohnt sich nur, wenn man sehr oft online ist.
Laut STIFTUNG WARENTEST ist man mit durchschnittlich 30 Onlinestunden im Monat mit Internet by Call oder Pakettarifen meist günstiger. Viele Flatrates sind so genannte Mogelpackungen. Wenn zur falschen Zeit gesurft wird oder das Mindestvolumen überschritten wird, kann es sehr teuer werden. Vertragslaufzeiten, die bis zu einem Jahr gehen, sind zu beachten. Neue Datenübertragungswege wie z.B. Funk, Satellit oder Strom haben einen Vorteil, sie sind schneller als die Datenübertragung über die Telefonleitung aber auch kostenintensiver!
Kosten-Rechner
| Tarifname |
Grundgebühr |
Freistunden |
Surfkosten |
Telefonkosten |
Nutzen |
Dauer |
Berechnung der Kosten* |
| Bsp.1 |
10,23 Euro/Monat |
3h / Monat |
0,51 Euro/h |
Tarif* |
ca.30x/Monat |
2h/Online |
34,97 Euro Gesamt* |
| Bsp.2 |
------------- |
------------- |
1,02 Euro/h |
Tarif* |
ca.20x/Monat |
2h/Online |
47,86 Euro Gesamt* |
| Bsp.3 |
3,58 Euro/Monat |
2h / Monat |
1,53 Euro/h |
Tarif* |
ca.10x/Monat |
2h/Online |
31,44 Euro Gesamt* |
*Berechnung der Kosten: Grundgebühr + ( Nutzen x Tel.Kosten ) + ((( Nutzen x Dauer ) - Freistunden ) x Surfkosten ) = Ergebnis
*Tarif: mtl.Telefonanschlußgebühr- analog/ isdn
*Gesamtkosten ohne Telefontarifkosten
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